Mit verschiedenen Grifformen nimmt der Masseur auf die Haut und die darunter liegenden Strukturen des Körpers Einfluß und ruft damit eine lokale und eine allgemeine Wirkung hervor.

Die oberste Schicht der Haut (Hornschicht) wird durch die Bewegung der Haut abgeschiefert und die abgestorbenen Zellen werden abgerieben.
Durch die Manipulation der Haut werden die einzelnen Hautschichten verschoben und dadurch voneinander gelöst. Ablagerungen, die sich in den einzelnen Schichten befinden, werden zerrieben; Verklebungen werden gelöst.

Durch freigesetze Gewebshormone werden die Gefäße erweitert, dadurch wird die Durchblutung lokal erhöht. Durch diese Hyperämie wird der ortliche Stoffwechsel stark verbessert und ein besserer Gasaustausch wird ermöglicht. Durch die Hyperämie entsteht aber auch Wärme, die das örtliche Lymphsystem positiv beeinflußt.

Die intensive Kreislaufwirkung steht bei der allgemeinen Wirkung im Vordergrund.
Durch die Anregung des Blutkreislaufes werden alle angeschlossenen Systeme ebenfalls besser versorgt:

Die klassische Massage wirkt sich positiv aus auf: